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Die Pinguingeschichte

  1. oder: Wie man sich in seinem Element fühlt

Diese Geschichte ist mir tatsächlich passiert. Ich war als Moderator auf einem Kreuzfahrtschiff engagiert. Da denkt jeder: „Mensch toll! Luxus!” Das dachte ich auch. Bis ich auf dem Schiff war. Was das Publikum angeht, war ich auf dem falschen Dampfer. Die Gäste an Bord hatten sicher einen Sinn für Humor, ich hab ihn nur in den zwei Wochen nicht gefunden. Und noch schlimmer: Seekrankheit hat keinen Respekt vor der Approbation. Kurzum: ich war auf der Kreuzfahrt kreuzunglücklich.

Endlich! Nach drei Tagen auf See, fester Boden. „Das ist wahrer Luxus!” Ich ging in einen norwegischen Zoo. Und dort sah ich einen Pinguin auf seinem Felsen stehen. Ich hatte Mitleid: „Musst du auch Smoking tragen? Wo ist eigentlich deine Taille? Und vor allem: hat Gott bei dir die Knie vergessen?” Mein Urteil stand fest: Fehlkonstruktion.

Dann sah ich noch einmal durch eine Glasscheibe in das Schwimmbecken der Pinguine. Und da sprang „mein“ Pinguin ins Wasser, schwamm dicht vor mein Gesicht. Wer je Pinguine unter Wasser gesehen hat, dem fällt nix mehr ein. Er war in seinem Element! Ein Pinguin ist zehnmal windschnittiger als ein Porsche! Mit einem Liter Sprit käme der umgerechnet über 2500 km weit! Sie sind hervorragende Schwimmer, Jäger, Wasser-Tänzer! Und ich dachte: „Fehlkonstruktion!”
Diese Begegnung hat mich zwei Dinge gelehrt. Erstens: wie schnell ich oft urteile, und wie ich damit komplett daneben liegen kann. Und zweitens: wie wichtig das Umfeld ist, ob das, was man gut kann, überhaupt zum Tragen kommt.

Wir alle haben unsere Stärken, haben unsere Schwächen. Viele strengen sich ewig an, Macken auszubügeln. Verbessert man seine Schwächen, wird man maximal mittelmäßig. Stärkt man seine Stärken, wird man einzigartig. Und wer nicht so ist, wie die anderen sei getrost: Andere gibt es schon genug! Immer wieder werde ich gefragt, warum ich das Krankenhaus gegen die Bühne getauscht habe. Meine Stärke und meine Macke ist die Kreativität. Das heißt, nicht alles nach Plan zu machen, zu improvisieren, Dinge immer wieder unerwartet neu zusammen zu fügen. Das ist im Krankenhaus ungünstig. Und ich liebe es, frei zu formulieren, zu dichten, mit Sprache zu spielen. Das ist bei Arztbriefen und Rezepten auch ungünstig. Auf der Bühne nutze ich viel mehr von dem was ich bin, weiß, kann und zu geben habe. Ich habe mehr Spaß, und andere haben mit mir mehr Spaß. Live bin ich in meinem Element, in Flow!

Menschen ändern sich nur selten komplett und grundsätzlich. Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch sieben Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe. Also nicht lange hadern: Bleib als Pinguin nicht in der Steppe. Mach kleine Schritte und finde dein Wasser. Und dann: Spring! Und Schwimm!
Und du wirst wissen, wie es ist, in Deinem Element zu sein.

Quelle: Dr. Eckart von Hirschhausen

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Die Stimme

Hör auf die Stimme
auf deinen Wegen, durch das Leben
da kommen Kreuzungen,
und du stehst
du musst abwägen
und überlegen,
was du wählst und wofür du gehst
die bösen Geister, und all die Quäler
immer wieder, kommen sie zurück
es wird nicht leichter, nein es wird schwerer
du musst ihn meistern, den nächsten Schritt.

Hör auf die Stimme, hör was sie sagt,
sie war immer da, komm, hör auf ihren Rat
Hör auf die Stimme, sie macht dich stark,
sie will dass du’s schaffst
also hör
was sie dir sagt.

Sag wirst du reden oder schweigen?
Was wird passieren, was kommt danach?
Willst du weggehen, oder bleiben
du musst entscheiden,
keiner nimmt’s dir ab.

Das ist ne Reise – ohne Navi
alles offen und immer wieder neu.

All die Prüfungen, ich glaub man schafft die
bleibt man sich selbst so gut wie’s geht treu.

Hör auf die Stimme
hör was sie dir sagt
da wo guter Rat teuer ist, du grad lost und gebeutelt bist
hör mal besser auf dein Bauchgefühl,
das führt dich auch zum Ziel
ey glaub mir
du bestimmst den Weg
und es ist ganz egal wohin du gehst
den es gibt immer diese Stimme
die dir hilft, immer

Mein Impuls:
Die Stimme des Bauches / des Herzens
ist nicht die Stimme in eurem Kopf, die tadelt,
die kritisiert und antreibt.

Die Stimme im Kopf ist der Denker.
Die Stimme im Bauch ist Gottes Stimme.
Gott ist alles was ist.

Gott braucht nichts, will nichts, fordert nichts.

Ihr müsst nichts für ihn tun.
Gott ist alles was ist. Er gibt und liebt.

Stimme ist ein Lied und die Debütsingle des Musikprojektes Eff,
bestehend aus Mark Forster und DJ Felix Jaehn.

 

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Zwei Wölfe

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer.
Der Alte sagt nach einer Weile des Schweigens:

„Weißt Du, im Leben ist es oft so, als ob zwei Wölfe im Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“

„Welcher der beiden gewinnt den Kampf um das Herz?“ fragt der Junge.

„Der Wolf, den man füttert.“ antwortet der Alte.

(alte Indianerweisheit)

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Der Axtdieb

Ein Mann fand eines Tages seine Axt nicht mehr.
Er suchte und suchte, aber sie war verschwunden.

Der Mann wurde ärgerlich und verdächtigte den Sohn seines Nachbarn, die Axt genommen zu haben.

An diesem Tag beobachtete er den Sohn seines Nachbarn ganz genau. Und tatsächlich: Der Gang des Jungen war der Gang eines Axtdiebes. Die Worte, die er sprach, waren die Worte eines Axtdiebes. Sein ganzes Wesen und sein Verhalten waren das eines Axtdiebes.

Am Abend fand der Mann die Axt durch Zufall hinter einem großen Korb in seinem eigenen Schuppen.

Als er am nächsten Morgen den Sohn seines Nachbars erneut betrachtete, fand er weder in dessen Gang, noch in seinen Worten oder seinem Verhalten irgend etwas von einem Axtdieb.

(Aus dem Chinesischen nach Lao Tse,
gefunden in: Gelassenwerden. – Herder, 1996)

die Geschichte habe ich hier gefunden:
http://radine.privat.t-online.de/gedanken/geschichten.html

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Die Welt in Ordnung bringen

Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.

Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei.

Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild.

Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe.

Das Kind sagte: „Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt.“

Quelle unbekannt

die Geschichte habe ich hier gefunden:
http://radine.privat.t-online.de/gedanken/geschichten.html

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Arme Leute

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: „Wie war dieser Ausflug?“ „Sehr interessant!“ antwortete der Sohn.

„Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können? “
„Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.“

„Was hast du also gelernt?“ fragte der Vater. Und der Sohn antwortete:
„Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.“

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu:
„Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.“

(Quelle: Dr. Philip E. Humbert, The Innovative Professional’s Letter,
frei übersetzt und leicht geändert)

die Geschichte habe ich hier gefunden:
http://radine.privat.t-online.de/gedanken/geschichten.html

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Das Café der Fragen

Dinge, über die du nachdenken kannst, während du wartest:

  • Warum bist du hier?
  • Hast du Angst vor dem Tod?
  • Führst du ein erfülltes Leben?

Das Café am Ende des Universums, John Strelecky

Leg den Ball doch einfach da hin, von wo aus du ihn spielen möchtest!

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An alle Hacker

Herzlichen Glückwunsch!

Ihr habt es erneut geschafft. Bitte, belasst es doch bei einem einzelnen Jubel-Post.
Ich habe hier keine Geheimnisse versteckt, hier gibt es weder Fame noch sonst was.

Das hier ist mein ganz persönlicher Mindblog.
Wenn ihr ein besonderes Lebensmotto habt, könnt ihr mir das einfach in einem Kommentar schreiben. Dann nehme ich ihn in meine Sammlung auf.

Danke.

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