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Die Stimme

Hör auf die Stimme
auf deinen Wegen, durch das Leben
da kommen Kreuzungen,
und du stehst
du musst abwägen
und überlegen,
was du wählst und wofür du gehst
die bösen Geister, und all die Quäler
immer wieder, kommen sie zurück
es wird nicht leichter, nein es wird schwerer
du musst ihn meistern, den nächsten Schritt.

Hör auf die Stimme, hör was sie sagt,
sie war immer da, komm, hör auf ihren Rat
Hör auf die Stimme, sie macht dich stark,
sie will dass du’s schaffst
also hör
was sie dir sagt.

Sag wirst du reden oder schweigen?
Was wird passieren, was kommt danach?
Willst du weggehen, oder bleiben
du musst entscheiden,
keiner nimmt’s dir ab.

Das ist ne Reise – ohne Navi
alles offen und immer wieder neu.

All die Prüfungen, ich glaub man schafft die
bleibt man sich selbst so gut wie’s geht treu.

Hör auf die Stimme
hör was sie dir sagt
da wo guter Rat teuer ist, du grad lost und gebeutelt bist
hör mal besser auf dein Bauchgefühl,
das führt dich auch zum Ziel
ey glaub mir
du bestimmst den Weg
und es ist ganz egal wohin du gehst
den es gibt immer diese Stimme
die dir hilft, immer

Mein Impuls:
Die Stimme des Bauches / des Herzens
ist nicht die Stimme in eurem Kopf, die tadelt,
die kritisiert und antreibt.

Die Stimme im Kopf ist der Denker.
Die Stimme im Bauch ist Gottes Stimme.
Gott ist alles was ist.

Gott braucht nichts, will nichts, fordert nichts.

Ihr müsst nichts für ihn tun.
Gott ist alles was ist. Er gibt und liebt.

Stimme ist ein Lied und die Debütsingle des Musikprojektes Eff,
bestehend aus Mark Forster und DJ Felix Jaehn.

 

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Zwei Wölfe

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer.
Der Alte sagt nach einer Weile des Schweigens:

„Weißt Du, im Leben ist es oft so, als ob zwei Wölfe im Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“

„Welcher der beiden gewinnt den Kampf um das Herz?“ fragt der Junge.

„Der Wolf, den man füttert.“ antwortet der Alte.

(alte Indianerweisheit)

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Der Axtdieb

Ein Mann fand eines Tages seine Axt nicht mehr.
Er suchte und suchte, aber sie war verschwunden.

Der Mann wurde ärgerlich und verdächtigte den Sohn seines Nachbarn, die Axt genommen zu haben.

An diesem Tag beobachtete er den Sohn seines Nachbarn ganz genau. Und tatsächlich: Der Gang des Jungen war der Gang eines Axtdiebes. Die Worte, die er sprach, waren die Worte eines Axtdiebes. Sein ganzes Wesen und sein Verhalten waren das eines Axtdiebes.

Am Abend fand der Mann die Axt durch Zufall hinter einem großen Korb in seinem eigenen Schuppen.

Als er am nächsten Morgen den Sohn seines Nachbars erneut betrachtete, fand er weder in dessen Gang, noch in seinen Worten oder seinem Verhalten irgend etwas von einem Axtdieb.

(Aus dem Chinesischen nach Lao Tse,
gefunden in: Gelassenwerden. – Herder, 1996)

die Geschichte habe ich hier gefunden:
http://radine.privat.t-online.de/gedanken/geschichten.html

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Die Welt in Ordnung bringen

Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.

Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei.

Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild.

Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe.

Das Kind sagte: „Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt.“

Quelle unbekannt

die Geschichte habe ich hier gefunden:
http://radine.privat.t-online.de/gedanken/geschichten.html

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Arme Leute

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: „Wie war dieser Ausflug?“ „Sehr interessant!“ antwortete der Sohn.

„Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können? “
„Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.“

„Was hast du also gelernt?“ fragte der Vater. Und der Sohn antwortete:
„Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.“

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu:
„Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.“

(Quelle: Dr. Philip E. Humbert, The Innovative Professional’s Letter,
frei übersetzt und leicht geändert)

die Geschichte habe ich hier gefunden:
http://radine.privat.t-online.de/gedanken/geschichten.html

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Das Café der Fragen

Dinge, über die du nachdenken kannst, während du wartest:

  • Warum bist du hier?
  • Hast du Angst vor dem Tod?
  • Führst du ein erfülltes Leben?

Das Café am Ende des Universums, John Strelecky

Leg den Ball doch einfach da hin, von wo aus du ihn spielen möchtest!

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An alle Hacker

Herzlichen Glückwunsch!

Ihr habt es erneut geschafft. Bitte, belasst es doch bei einem einzelnen Jubel-Post.
Ich habe hier keine Geheimnisse versteckt, hier gibt es weder Fame noch sonst was.

Das hier ist mein ganz persönlicher Mindblog.
Wenn ihr ein besonderes Lebensmotto habt, könnt ihr mir das einfach in einem Kommentar schreiben. Dann nehme ich ihn in meine Sammlung auf.

Danke.

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Die Weihnachtsameise


Sebastian stand im Wohnzimmer vor der Weihnachtskrippe und kaute auf seiner Unterlippe.

Das tat er immer, wenn er intensiv nachdachte.

„Du Vater, warum wird Gott an Weihnachten ein Baby?“

„Wie?“ überrascht sah der Vater auf.

„Warum wird Gott an Weihnachten ein Baby?“ Sebastian blieb beharrlich bei seiner Frage.

„Ja, weißt du, ich glaube, Gott wollte den Menschen nahe sein, er wollte, dass sie ihn verstehen, …“
„Als Baby?“ Sebastian schüttelte den Kopf. Wenn Gott wollte, dass die Menschen ihn besser verstehen, dann hatte er keinen guten Weg ausgewählt. Was sollte da ein kleines Kind ausrichten? Es konnte ja noch nicht einmal reden!

Der Vater hatte sich inzwischen gefangen. „Ich habe da mal eine Geschichte gehört, mit der man das vielleicht besser verstehen kann.

Mal sehen, ob ich sie noch zusammen bekomme.“

Sebastian kletterte auf Vaters Schoß und blickte ihn gespannt an.

„Also ich glaube, die Geschichte ging so:

Eines Tages ging der alte Lord mit seinem Sohn in den Wald. Sie schritten zwischen den mächtigen Bäumen hindurch. Der Lord hatte beschlossen, alle fällen zu lassen. Schon bald würde man hier das Klingen der Äxte und die Rufe der Waldarbeiter hören. Dieser Wald hatte seine Zeit gehabt. Alles würde hier neu werden. 

Der Sohn war vor einem Ameisenhaufen stehen geblieben. Interessiert beobachtete er das emsige Treiben der kleinen Tierchen. Alle waren sehr beschäftigt. Einige schleppten Tannennadeln, andere Steinchen, die größer waren, als sie selbst. Wieder andere liefen nur hin und her und man konnte nicht erkennen, was ihre Aufgabe war.

„Was wird aus diesen Ameisen hier passieren?“ Der Sohn sah seinen Vater fragend an.

„Auch für sie wird es ein Ende haben, wenn wir den Wald schlagen.“

„Aber das müssen wir ihnen doch sagen!“

Der Lord lächelte. „Ihnen sagen?! Wie wollen wir den Ameisen sagen, dass es mit dem Wald und mit ihrer kleien Welt , ihrem Ameisenhaufen, zu Ende geht?“

„Ich weiß es, rief der Junge aufgeregt und nahm einen großen Stein und ließ ihn mitten in den Ameisenhaufen fallen.“

„Was tust du da?“ rief der Lord. „Du zerstörst ja alles!“ „Nicht alles. Aber ich muss ihnen doch irgendwie sagen, dass Gefahr besteht!“ Auf dem Ameisenhaufen war inzwischen die Hölle los. Wie sinnlos liefen die kleinen Tiere hin und her. Der Stein war tief eingesunken.

„Ich bin gespannt, was nun passiert“, interessiert beobachtete der Junge die Tiere.

„Komm und lass uns weiter gehen“, drängte der Lord. „Auf dem Rückweg können wir hier noch einmal vorbeigehen.“

Widerstrebend ging der Junge mit. Als die beiden nach geraumer Zeit wieder zum Ameisenhaufen kamen, hatte sich die Aufregung dort schon gelegt. Von der Zerstörung war kaum mehr etwas zu sehen. Der Stein war eingebettet in die Ameisenwelt. Das Ameisenleben ging wieder seinen gewohnten Gang.

„Sie haben nichts begriffen!“ rief der Junge aus. „Alles ist wie vorher.“

Nach einer Weile meinte er leise: „Wahrscheinlich müsste ich eine Ameise werden, damit sie verstehen, was ich ihnen sagen will.“

Der Lord sah ihn fragend an. „Ich müsste ganz klein werden. Einer von ihnen. Müsste ihre Sprache sprechen, in ihrer Welt leben.“

„Ja“, der Lord nickte. „Das währe wahrscheinlich die einzige Möglichkeit. Aber ob sie dir dann glauben würden? Ob sie dir glauben, dass du mein Sohn bist, ob sie dir glauben, dass du weißt, was mit diesem Wald und mit ihrer kleinen Welt passiert?

„Man müsste es versuchen“ sagte der Junge. „Man müsste es versuchen“, nickte der Lord.

Aufatmend lehnte sich der Vater im Sessel zurück.

„Ich hätte es auch versucht.“ sagte Sebastian.

„Ja, ich weiß.“ Der Vater lächelte. „Gott hat es auch versucht. Er wurde so klein wie ein Mensch und lag eines Tages als neugeborenes Baby in der Krippe. Er wollte dass wir ihn verstehen. Und“ fügte er ernst hinzu, „nur wer glaubt, dass das Kind in der Weihnachtskrippe Gottes Sohn ist, wird ihn verstehen und was noch wichtiger ist – wird ihn ernst nehmen.“

Sebastian war aufgestanden und zur Krippe gegangen, um sich noch einmal das Jesuskind an zu sehen.

Deshalb wurde Gott ein Baby. Wir waren ihm nicht gleichgültig. Er hatte uns etwas Wichtiges zu sagen.

Langsam begann er zu begreifen, was Weihnachten wirklich war.

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